Mein übergeordnetes politisches Ziel ist eine Welt, in der alle Menschen gut leben und sich wohlfühlen – unabhängig von ihrer Herkunft. Auch die zukünftigen Generationen sollen gut leben können, daher müssen wir die natürlichen Lebensgrundlagen bewahren. Ich stehe für eine Politik der Nachhaltigkeit, die soziale, ökologische und wirtschaftliche Ziele verbindet. Gerade für die soziale Dimension brauchen wir eine starke SPD!

Was heißt das konkret?

Kinder in den Fokus: Gute Kitas

Auf den Anfang kommt es an: Frühkindliche Bildung ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen ihr volles Potenzial entfalten können. Deswegen liegen mir gute Kitas besonders am Herzen. Wir brauchen

  • genügend Kita-Plätze mit hervorragend ausgebildeten Erzieher*innen,
  • eine optimalen Lernumgebung,
  • Sprachförderung und
  • eine gesunden Kita-Verpflegung.

Kitas müssen kostenfrei sein, denn sie sind, genau, wie die Schulen, eine gesellschaftliche Aufgabe und eine Investition in unsere Zukunft!

Gute Bildung: Fair und zukunftsorientiert

Gemeinschaftsschule Filderstadt

Unser Bildungssystem muss endlich fair werden: Der Bildungserfolg der Kinder darf nicht weiter vom Geldbeutel und vom Bildungsstand der Eltern abhängen. Deswegen trete ich für ein Bildungssystem ein, das alle Kinder optimal nach ihren Talenten fördert. Die Gemeinschaftsschulen spielen dafür eine Schlüsselrolle.

Bildung ist auch die Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft, die sich im internationalen Wettbewerb behauptet. Deswegen muss unser Bildungssystem nicht nur fair, sondern auch leistungsorientiert sein. Es muss auf die Arbeitsplätze der Zukunft ausgerichtet sein. Ich setzte mich dafür ein, Mädchen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

Mehr Anerkennung für den Dienst am Menschen: Pflegeberufe stärken

Pflegekräfte, die in der Kranken- und Altenpflege arbeiten oder sich um die Betreuung von behinderten Menschen kümmern, leisten einen wichtigen Dienst am Menschen. Die Corona-Pandemie hat es noch deutlicher gemacht: Wir müssen den Pflegenotstand überwinden. Dafür setzte ich mich ein:

  • Verbesserte Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte, v.a. durch bessere Personalschlüssel
  • Höhere Löhne und kostenlose Ausbildung für alle Pflegeberufe
  • Förderung digitaler Lösungen zur Arbeitserleichterung
  • Änderung der Krankenhausfinanzierung, so dass der Mensch und nicht der Gewinn im Mittelpunkt steht

Nachhaltige Bioökonomie

Unter Bioökonomie verstehen wir ein nachhaltiges Wirtschaftssystem. Es nutzt die Fortschritte in den Bio-wissenschaften, um klimaschädliche Produkte und Verfahren durch klimafreundliche zu ersetzen. Die Kreislaufwirtschaft spielt dabei eine Schlüsselrolle. Baden-Württemberg hat gute Voraussetzungen, die Bioökonomie zu entwickeln und hier neue Arbeitsplätze zu schaffen. Als Mitglied des Bioökonomierats der Bundesregierung befasse ich mich seit Jahren intensiv mit dieser Thematik. Diese Expertise bringe ich gerne in die Landespolitik ein.

Die Chancen der Digitalisierung nutzen

Die Digitalisierung bietet große Chancen, alle Wirtschaftsbereiche effizienter und nachhaltiger zu machen. Mit Industrie 4.0 und Landwirtschaft 4.0 können wir eine vierte technologische „Revolution“ voranbringen, zum Wohl der Menschen und der Umwelt. Ich setzte mich dafür ein, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen indem wir:

  • mehr Fachkräfte aus- und weiterbilden;
  • die Infrastruktur ausbauen, auch im ländlichen Raum;
  • bürokratischen Hürden für digitale Dienstleistungen abbauen;
  • den Datenschutz und die Datensicherheit verbessern, insbesondere auch für die Verbraucher*innen; und
  • den gesellschaftlichen Dialog zur Digitalisierung fördern.

Soziale Innovationen: Modelle für die Zukunft

In unserer sozialen Marktwirtschaft gibt es eine Vielfalt von Unternehmensformen, von den multinationalen Konzernen über den Mittelstand bis hin zu den Solo-Selbständigen. Ich setze mich dafür ein, dass alle ihren Beitrag dazu leisten, unser Wirtschaftssystem nachhaltiger zu machen. Darüber hinaus ist es mir ein besonderes Anliegen, innovative Wirtschaftsformen und soziale Innovationen zu fördern. Beispiele dafür sind:

  • Betriebe, die sich nach den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie zertifizieren lassen;
  • Modell-Regionen, die gemeinsam ökologische und soziale Ziele verfolgen;
  • Bürger-Energie-Genossenschaften, in denen Bürger*innen gemeinsam die Vorteile der Solartechnik nutzen;
  • Solidarische Landwirtschaft, bei der Verbraucher*innen direkt landwirtschaftliche Betriebe fördern; und
  • Regionalwährungen, die regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.

Nachhaltige Landwirtschaft auf der gesamten Fläche

Schafe für die Landschaftspflege

Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Sie muss mehr Umwelt- und Klimaschutz und mehr Tierwohl erreichen und sich gleichzeitig im internationalen Wettbewerb behaupten. Ich trete dafür ein, die Landwirtschaft nicht an den Pranger zu stellen, sondern Landwirt*innen auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Umsetzung von nachhaltigen Lösungen zu unterstützen. Beispiele dafür sind:

  • Förderprogramme für die Gemeinwohl-Leistungen der Landwirtschaft ausbauen;
  • nicht nur den Öko-Landbau fördern, sondern eine Ökologisierung der Landwirtschaft auf der gesamten Fläche voranbringen;
  • neue Einkommensquellen für die Landwirtschaft durch die Bioökonomie erschließen;
  • die Chancen der Digitalisierung für die Landwirtschaft nutzen;
  • die Rolle der Verbraucher*innen stärken, zum Beispiel durch Fairness- und Klima-Label für landwirtschaftliche Produkte;
  • innovative Konzepte für Bürgerengagement fördern, zum Beispiel Erhalt der Streuobstwiesen durch Patenschaften.
  • den Dialog zwischen Landwirtschaft und Bürger*innen unterstützen, zum Beispiel über neue Verfahren in der Pflanzenzüchtung.

Innovative Konzepte für klimafreundliche Mobilität

In unserem Wahlkreis setze ich mich dafür ein, den Pendler*innen das Leben leichter zu machen. Damit fördern wir den Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel. Da ich selbst täglich mit Bus und Bahn unterwegs bin, weiss ich, worauf es ankommt:

  • verlässlicher und schneller ans Ziel kommen;
  • weniger oft umsteigen müssen;
  • kürzere Wartezeiten und
  • Bahnhöfe, auf denen man sich wohlfühlt.

Ich unterstütze innovative Lösungen für die Verkehrswende, wie Bürger-Busse, Ruf-Taxis, Share-Bikes und Apps. Besonders wichtig ist mir die Einführung des 365€ Tickets. Es ist sozial gerecht und erleichtert den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität.

Bezahlbares Wohnen für Jung und Alt

Ich setzte mich dafür ein, mehr Wohnraum zu schaffen, der bezahlbar ist und in dem sich die Menschen wohlfühlen. Das erreichen wir durch

  • genossenschaftliche Ansätze zur Schaffung von mehr Wohnraum;
  • innovative Konzepte für gemeinschaftliches Wohnen, wie Mehr-Generationen-Häuser;
  • Unterstützung für Senioren, die in altersgerechte Wohnformen wechseln möchten;
  • verstärkte Wohnungsaufsicht, um prekäre Wohnverhältnisse und Ausnutzung von schwächeren Mieter*innen zu beenden;
  • klima-angepasste Quartiere mit Grünflächen, begrünten Fassaden und Wasserflächen, in denen man auch in heißen Sommern gut leben kann.

Die Welt im Blick: Internationale Verantwortung wahrnehmen

Baden-Württemberg ist keine Insel – wie wir wirtschaften und wie wir leben hat globale Auswirkungen. Ich setzte mich dafür ein, dass Baden-Württemberg seine Verantwortung in der Welt wahrnimmt. Dazu tragen folgende Maßnahmen bei:

  • die globale Verantwortung der Hochschulen stärken und Studiengebühren für ausländische Studierende abschaffen;
  • bürgerschaftliches Engagement für globale Solidarität fördern;
  • das Eine-Welt-Promotor*innen-Programm ausbauen und
  • den fairen Handel unterstützen, auch in der öffentlichen Beschaffung.